Aktionsplan Inklusion der EJBO

Die EJBO  hat einen „Aktionsplan Inklusion“.

In unserem Aktionsplan Inklusion ist beschrieben, was wir tun, um inklusiv zu sein. 

Wir machen den Aktionsplan jedes Jahr neu. Seit 2022.

Hier kannst du lesen, was wir tun und getan haben für eine inklusive EJBO. 

Aktionsplan Inklusion der EJBO 2026

Aktionsplan Inklusion 2026 – Informationen in leichter Sprache

**Leitthema 2026: Vielfalt fördern durch Beratung und Orientierung**

Ziele und Aktionen für 2026

Projekt

Ziel

Inhalt

Blinder Fleck 

Perspektiven erweitern

Kritische Auseinandersetzung mit nicht gesehenen Gruppen, Entwicklung eines Folgeprojekts

Beratung & Orientierung

Teilhabe erleichtern

Peer-to-Peer / Buddy-Programm, klare Zugänge

Webseite

Orientierung & Barrierefreiheit

Struktur, Sprache, Gestaltung überarbeiten

Awareness-Schulung

Schutzräume stärken

Schulung LJC

How-to & Einführung

Nachhaltige Zugänge

Weiterführung bestehender Materialien

Externe Strukturprüfung

Vielfalt von außen

Perspektiven jenseits „churchy“ über EHB einholen

Zentrale Erkenntnisse der Evaluation am 19.01.26 durch den Beirat Inklusion

Die Analyse zeigt: Die EJBO hat wichtige Meilensteine erreicht:

  • Die Jugendlichen in der EJBO erleben die EJBO als Schutzraum für sich mit ihren Bedarfen
  • Kirchenkreise und andere Einrichtungen in der EKBO erhalten Beratung durch die EJBO-Strukturen
  • Die EJBO hat ein stabiles Awareness-Vorgehen, bei dem Teilhabe von Menschen mit Behinderung einen wichtigen Teil ausmacht.
  • Inklusion in der EJBO scheitert weniger an der Haltung der Jugendlichen als an
    • Orientierungsmängeln,
    • unklaren Zugängen,
    • fehlender struktureller Sichtbarkeit von Vielfalt
  • Einzelaktionen (z. B. Charity-Aktion) entfalten ohne strukturelle Einbettung keine nachhaltige Wirkung.
  • Die Frage „Wer fehlt – und warum?“ bleibt zentral.

→ Diese Erkenntnisse machen eine Fokussierung notwendig.

Analyse der aktuellen Strukturen der EJBO sowie in den Kirchenkreisen in Bezug auf Inklusion*

*Methodischer Zugang über die „9 Triggerpunkte für Inklusion“, die Jugendlichen aus dem Beirat Inklusion positionieren sich zu 9 Parametern für Inklusion jeweils für ihre Perspektive auf die EJBO und auf ihren Kirchenkreis  

1. Kultursensibilität

EJBO: mittleres Niveau
Stärken liegen in Reflexion, Anerkennung und punktueller Sichtbarkeit.
Deutliches Defizit besteht in der Repräsentation junger Menschen mit Migrationsgeschichte sowie in der öffentlichen Wahrnehmung nach außen.

Kirchenkreise: stark unterschiedlich positioniert.

Einordnung:
Es besteht kein Mangel an Haltung, sondern an konsequenter Öffnung und struktureller Einladung.

2. Räumliche Barrierefreiheit

EJBO: mittleres Niveau
Grundsätzlich barrierefrei, jedoch Defizite bei barrierefreien Toiletten und der Erreichbarkeit von Tagungsräumen.

Kirchenkreise: teils deutlich schlechter.

3. Niedrigschwelligkeit

EJBO:

  • Gremienarbeit schwer zugänglich
  • Einstiegshürden hoch
  • Öffentliche Repräsentation verbessert
  • Interne Verständlichkeit ausbaufähig

Kirchenkreise: insgesamt schlechter, aber sehr unterschiedlich.

4. Orientierung geben

EJBO: Gute Grundansätze vorhanden, jedoch:

  • unklare Abläufe bei Tagungen
  • fehlende Wegeleitsysteme
  • Webseite nicht ausreichend orientierungsgebend

Kirchenkreise: überwiegend mittel bis schlecht.

5. Vielfalt

EJBO: unteres Drittel
Vielfalt wird anerkannt, ist aber nicht systematisch repräsentiert oder ausgewertet.

6. Diskriminierungssensibilität

EJBO: mittig, mit deutlichem Willen zur Umsetzung
Theorie und Haltung sind vorhanden, Praxis teils uneinheitlich.

7. Schutzräume

EJBO: gut entwickelt
Awareness-Team (LJC) und Weiterbildungsangebote sind etabliert.

Kirchenkreise: vergleichbar.

8. Ermöglichung von Beteiligung

EJBO:
Hemmnisse durch Zeit, Geld und Ressourcen.
Beteiligung Jugendlicher schwierig; Übergang von Interesse zu echter Beteiligung („Gap“) kritisch.

Gleichzeitig wurde reflektiert: Nicht jede Entscheidung muss oder kann zu 100 % partizipativ sein.

9. Beratung

  • EJBO: überwiegend positives Bild
    Klärungsbedarf bei Sichtbarkeit und Benennung von Ansprechpersonen.
  • Kirchenkreise: ähnliche Lage, oft unklare Zuständigkeiten.

Evaluation des  Inklusionsplans  2025

1. gut funktionierende Maßnahmen

  • Entwicklung von „How-to“-Materialien (z. B. für LJV)
  • Verbesserungen bei sprachlicher Niedrigschwelligkeit
  • Erste Fortschritte bei Webseiteninhalten
  • Einführung neuer Menschen durch strukturierte Begleitung
  • „Die Orientierung für neue Menschen hat sich deutlich verbessert – aber nur dort, wo sie bewusst gestaltet wurde.“

2. nicht oder unzureichend funktionierende Maßnahmen

  • Charity-Aktion 2025 → Umsetzung scheiterte teilweise, Ziele wurden nicht erreicht
  • Fehlende Orientierungssysteme (Leitsysteme)
  • Unzureichende Sichtbarkeit von Barrierefreiheit und Inklusion
  • Strukturelle und gestalterische Defizite der Webseite

Fazit:
Einzelaktionen ohne strukturelle Verankerung entfalten keine nachhaltige Wirkung.


Aktionsplan Inklusion der EJBO – 2025

Die Jugendkammer hat im November 2024 beschlossen, dass wir mit dem Aktionsplan Inklusion weitermachen. Wir haben neue Ziele für das Jahr 2025. Du kannst hier lesen, was wir im Jahr 2025 für Inklusion in der EJBO machen wollen. Bei den Landesjugendversammlungen 2025 reden wir über unsere Ziele und verteilen Aufgaben: Aktionsplan_Inklusion_EJBO_2025


Aktionsplan Inklusion der EJBO – 2024

Im November 2023 haben wir den Aktionsplan Inklusion überarbeitet. Wir haben neue Ziele für das Jahr 2024. Du kannst hier lesen, was wir im Jahr 2024 für Inklusion machen wollen. Evaluation Aktionsplan Inklusion 2023


Der Aktionsplan Inklusion der EJBO- 2023

Hier findest du unseren Aktionsplan Inklusion. Er wurde im November 2022 von Jugendlichen der EJBO entwickelt. Wir haben uns viel vorgenommen. Aktionsplan Inklusion EJBO Stand 2022


Aktionsplan Inklusion – Barnim als erster Kirchenkreis macht mit

Der Kirchenkreis Barnim hat im Januar 2024 einen eigenen Aktionsplan Inklusion für die Arbeit mit Kindern und für die Jugendarbeit aufgestellt. Hier kannst du ihn lesen: KJK Aktionsplan Inklusion 2024 Barnim

Der KjK im Barnim macht sich auch im Jahr 2025 auf inklusive Wege. Die Fortschreibung des Aktionsplans kannst du hier lesen: 2025_Aktionsplan Inklusion_KJK_Barnim

Jahresmotto 2024 #liebevoll und die Inklusion

Der Beirat Inklusion der EJBO hat sich Gedanken gemacht, weshalb das Jahresmotto inklusiv ist:

„Inklusion ist liebevoll, weil Gefühle fühlen und fühlen lassen nur mit Akzeptanz für andere geht.“

„Inklusion ist liebevoll, weil Liebe immer auch bedeutet, Fehler beim anderen hinzunehmen.“

„Inklusion ist liebevoll, weil allen die Aufmerksamkeit gegeben wird, die sie brauchen und unterstützend gehandelt wird.“

„Inklusion ist liebevoll, weil wir aufmerksam auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede schauen.“

„Inklusion ist liebevoll, weil jeder Mensch so kommen kann, wie er ist, und seine Grenzen gewahrt werden.“

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Aktionsplan Inklusion – Kirchenkreis Potsdam arbeitet zu Inklusion 

Im Januar 2024 arbeitet der Kirchenkreis Potsdam zu inklusiven Freizeiten. Die fröhliche Gruppe sieht man hier:

Wenn du mit deiner Gruppe auch zu Inklusion arbeiten willst und dabei Unterstützung brauchst, kannst du unsere Referentin Maritt Merfort anschreiben. Sie ist bei uns für Inklusion zuständig: m.merfort@akd-ekbo.de 

Jährliche inklusive Charity-Aktion

2024: Leben! Spielen! Bist du dabei!

Im Dezember 2024 wurde in der Charity-Aktion gespielt. Wir haben Gelder für das Thema „Berufliche Teilhabe“ gesammelt.  Alle gesammelten Gelder gingen an die Produktionsschule MOL. 12 Kirchenkreise oder Gemeinden waren dabei.  Den Projektbericht und die Pressemitteilung findest du hier:

Pressemitteilung zur Charity-Aktion der EJBO 2024

Projektbericht zur Charity-Aktion der EJBO 2024

Mehr Infos zur Charity-Aktion findest du bei uns hier

2023: Auf unsere Kinder – Sie bringen das Licht, vergesst sie nicht

Die EJBO macht jedes Jahr im Dezember auf ein inklusives Thema aufmerksam. Im Jahr 2023 war das Kinderarmut. Für Kinder, die von Armut betroffen sind, ist es schwerer in der Gesellschaft dabei zu sein. Wir haben 2000 Plätzchen gebacken. Die Plätzchen wurden an die Kältehilfe gespendet. Für jedes Plätzchen haben Menschen aus Gemeinden gespendet. Es wurden 918,76 Euro gespendet. Das Geld ging an die Tafel e. V. Berlin.  Alle Fotos und Infos zu der Aktion findest du hier. 

Die EJBO orientiert sich bei allen Schritten ihres Aktionsplans am EKD-Text 141.